Birke (Betula)

Beschreibung

Der weiße, schlanke bis zu 30 m hohe Stamm wirkt elegant. 
Das feingliedrige, zartgrüne Blattkleid mit wechselständigen, zugespitzten, dreieckig und am Rand doppelt gesägten Blätter wirkt anmutig. 
Sie ist der leibhaftige Frühling.

ähnliche Arten / Unterarten

Haselnuss, Erle

Habitat

auf Waldlichtungen, Geröllhalden, Brachland, Moor und feuchtem Boden.
Die Birke braucht viel Licht. In einem dunklen Wald gedeiht sie nicht.

Verbreitung

Die Birke, auch Sand-, Weiß- oder Hängebirke genannt, ist eine eurasische Pflanze – sie besiedelt mit Ausnahme Südeuropas und des nördlichen Skandinaviens ganz Europa.

Entwicklung mit den Jahreszeiten / Vermehrung

Ökologische Interaktion mit anderen Arten

Keine reichhaltige Flora unter der Birke, da sie mit ihren Wurzeln ihre Nährstoffe bodennah aus der oberen Schicht zieht. Nicht nur aus der Tiefe.

Essbarkeit/Heilkräfte

Essbarkeit:
Junge Blätter: Roh essbar
Innere Rinde: in Notzeiten; Trocknung und Verarbeitung zu Mehl
Birkensaft: ergibt verdünnt mit Wasser Limonade, eingedampft Sirup und vergoren Essig und Wein (gute Gärung aufgrund des hohen Zuckergehaltes); Gewinnung Saft siehe :(Buch Bäume Das Haarkleid der Erde von Regina Sommer Seite 68 bis 87)

Heilkunde:
Verwendbare Teile: Blätter, Birkensaft, Rinde

Nutzen für altes Handwerk, Survival und mehr

Es wird aus der Birke Wiegen für Kinder gebaut.
Dachschindeln, Bau von Kanus, Schuhe, Schirme, Taschen
Gefäße aus Birkenholz
Wärme durch Feuerholzqualität

Mythen, Geschichten, Sonstiges

Meine eigenen Erlebnisse mit der Art, Fragen und Gedanken zu Ihr, pädagogische Möglichkeiten und weitere Informationen


Zur Erinnerung
das Ganze hier sind von mir selbst zusammengetragene und recherchierte Informationen. Es kann somit auch gar nicht vollständig sein, ich hab das weder Vollzeit studiert noch als Beruf gelernt. Diese Informationen können also auch Fehler enthalten, das wäre auf jeden Fall menschlich. Bitte einfach darauf hinweisen, dann korrigiere ich dies. Die Kommentarspalte ist dafür da. Theoretisch ist man mit einer Art eh niemals ganz fertig, weil man immer irgendwas neues lernt, liest und erfährt. Der Informationsfluss ist wirklich unendlich und teilweise zu viel.
Die „Steckbriefe“ werden auch bestimmt immer mal wieder ergänzt. Ich werde es dann dementsprechend kenntlich machen, sollte der Fall eintreten.

bis dahin
Martina

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